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Glücksmomente 8

Hallo liebe Mitleser,

Es ist wieder mal Zeit für die Glücksmomente. Teil1-7 könnt ihr HIER nachlesen.

Nach den ganzen Ereignissen der letzten Tage ist es nicht ganz leicht, 5 Glücksmomente der Woche zu schreiben, aber vielleicht ist es ja sogar sehr gut, gerade in diesen Zeiten, die kleinen, schönen Momente nicht zu vergessen.

Glücksmomente

Und hier sind sie….meine ganz persönlichen 5 Glücksmomente der letzten Woche:

  • Die Vorhänge für das Näh-/Gästezimmer sind fertig! Beim zweiten Anlauf hat es geklappt. Nicht perfekt, aber für uns „perfektgenug“. Man glaubt nicht, wie schwierig es ist, bei Schrägen die Vorhänge anzupassen. Da keine Möglichkeit zur Befestigung ist, haben wir mit starkem Klettband gearbeitet. Da das auf der Hinterseite einen Klebestreifen hat, hat es natürlich die Nadel verklebt. Einfach Flüssigseife in ein Schüsselchen und mit einem Pinsel immer wieder die Nadel eingepinselt und so ging es! Danke meinem Schatz, für seine Ideengebung.
  • Am Samstag sind wir abends noch ganz spontan ins Kino gegangen. Meine Männer wollten „The big friendly Giant“ sehen. Der läuft hier aber nur abends in 3D. Trotzdem, dass die Kritiken nicht so toll waren, uns hat der Film sehr gut gefallen!
  • Der 1. Bloggeburtstag….wie schnell das Jahr vergangen ist und wie sehr man sich weiterentwickelt.Danke, für all die lieben Kommentare zum Geburtstag.
  • Meine Mama will eine Piratentasche!!!! Heute mit ihr telefoniert und sie hat es am Telefon bestätigt. Das freut mich total!!!!!!!!
  • Gestern habe ich die Mitbringsel für die Männer zugeschnitten und wieder mit den Stofffarben gespielt. Das macht mir einfach großen Spaß. Jetzt muß nur noch genäht werden.

Das war es dann auch schon für heute und ich sage:

Bis bald!

Ursula

Verlinkt mit: Montagsfreuden

Wie bloggen?

Hallo liebe Mitleser,
wieder mal ein paar Gedanken zu dem Thema bloggen. Ich hatte mir schon Notizen dazu gemacht und dann bei KaRTOFFeLTiGeR gesehen, dass sie darüber schreibt. Dennoch habe ich mich entschieden diesen Beitrag fertig zu machen, mit meinen eigenen Gedanken, wie ihr von mir gewohnt seid.
1. Wenn man einen Blog machen will, braucht man natürlich einen Namen, am besten sollte er zu dir oder deiner Art des Blogs passen.
Ich habe mich für InaMaka entschieden, da ich mit diesem Namen seit Jahren im Netz bin. Er hat natürlich nichts mit Nähen oder so zu tun, aber mir gefällt er und ich fühle mich wohl damit. Was mein Name bedeutet, wird in Kürze unter Über mich zu lesen sein. 😉
2. Überlegt euch ein Logo.
Das hat mein Mann für mich gemacht und ich liebe es. Mein Name, meine Schmetterlinge und noch ein bisschen Nähen.
3. Wählt einen Bloghoster.
Es gibt einige Anbieter, wo man kostenlos eine Seite erstellen kann. Ich persönlich finde WordPress sehr gut. Da wir schon einen Server hatten und mein Mann so lieb war, mir eine Domain zu sichern, unser Freund die Serverarbeit für mich macht, habe ich entschieden mit WordPress zu arbeiten , als Selfhoster. Wenn man es erst ausprobieren will und sich zuwenig mit der Hintergrundarbeit auskennt, sollte man das kostenlose Angebot mit Onlinehosting auswählen.
4. Wähle ein Thema für deinen Blog.
Hauptthema ist das Nähen, aber ich möchte doch auch über alles Mögliche schreiben und mache das eben auch. Gerne würde ich auch Produkte testen, aber das ist gar nicht so einfach. Es gibt so viele Produkttester, dass man Geduld braucht einmal ausgewählt zu werden. Deshalb gibt es bis jetzt nur Produktinformationen, die ich einfach so weiter gebe. So wie HIER oder HIER .
5. Blogge regelmäßig.
Das hackt bei mir öfter. Das Leben 1.0 geht da vor und dann fehlt die Zeit zu bloggen, aber ich hoffe ihr verzeiht mir das.☺ Gerade in der Ferienzeit merke ich doch oft, dass mir die Ruhe dafür fehlt und ich möchte nicht einfach nur etwas schreiben, sondern das auch richtig und ordentlich machen.
6. Socialarbeit und Austausch.
Die mache ich auf Google+ und Pinterest. Auch der Austausch läuft viel über Google+ . Ich kommentiere auch bei anderen Blogs, aber nicht um mehr Leser zu bekommen, sondern weil ich es möchte. Ich freue mich über jeden Kommentar und denke, die anderen auch. Manchmal passiert es mir, daß ich einen Beitrag lese und später kommentieren will und es dann vergesse….sorry dafür. 🙂
7. Wähle ansprechende Titel für deine Beiträge.
Da überlege ich oft, aber meist entscheide ich mich einfach für den ersten Gedanken. Es ist doch so, dass jeden etwas anderes anspricht und das schwierig einzuschätzen ist. Wie macht ihr das?
8. Schreibfehler und Grammatik.
Das ist ein Anspruch, den ich sehr in mir habe. Natürlich schleicht sich auch mal bei mir ein Fehler ein, aber ich versuche alles, das zu vermeiden. Ich lese mir die Texte nochmal durch, ich lasse das Programm Korrekturlesen (weiß nicht ob das jeder Hoster hat, aber WordPress schon). Leider sehe ich ab und an Blogs, wo das überhaupt nicht geschieht. Da wimmelt es von Fehlern, da sind manche Satzstellungen total verdreht. Nicht falsch verstehen, aber wenn ich einen Satz 5mal lesen muss, um ihn zu verstehen und es im Text weder eine wirklich Groß- und Kleinschreibung gibt, wenn in jedem 2. Wort mindestens ein Fehler ist, finde ich es sehr schwer diesem Blog zu folgen. Fehler passieren und ist auch kein Problem, aber wenn ich weiß, dass ich in Rechtschreibung nicht so gut bin, dann lasse ich doch eine Korrektur darüber laufen. Ein bisschen sollte schon darauf geachtet werden. Das ist meine persönliche Meinung und wird auch so geraten. Wie seht ihr das?

So das war es mal zu diesem Thema. Es gäbe sicher noch viele Punkte, aber ich habe eben wieder nur Frei Schnauze geschrieben, was ich darüber noch im Kopf hatte und was ich darüber denke.

Der perfekte Blog?

Hallo liebe Mitleser,

die letzte Zeit haben sich ein paar Gedanken, über verschiedene Themen, in meinem Kopf eingenistet und die möchte ich einfach so niederschreiben.
Diesmal über Blogs und das Bloggen.
Vor einiger Zeit las ich bei Electric Hamilton einen tollen Bericht: Blogs sind keine Zeitschriften . Der hat soooo genau zu meinen Gedanken gepasst!

Als ich anfing Blogs zu lesen, kam ich meist wohl auf große oder eben solche, die total perfekt waren. Und ich muss sagen, da bin ich nur an wenigen hängen geblieben. Erst die kleinen, persönlichen Blogs haben mich dann so richtig angesprochen.
Da war wirklich immer alles perfekt. Die Frauen hatten ihrer Beschreibung nach so zwischen 2 und 4 Kindern, einen großen Haushalt und dann noch sooooo viel genäht. Hmmm, manchmal hatte ich das Gefühl, deren Tag muss doch mehr Stunden haben, als meiner. Wie schaffen die das alles? Denn natürlich waren/ sind sie die perfekten Hausfrauen, alles ist immer makellos rein und stilvoll eingerichtet. Jeden Tag gibt es ein tolles Menü zu Mittag, die Wäsche gewaschen, alles faltenfrei gebügelt usw. putzensauberkeit
Ganz ehrlich, ich bin und werde wohl nie so perfekt. Bei mir bleibt auch mal was liegen im Haushalt (gibt ja so viel schöneres 🙂 ), zu Mittag gibt es manchmal auch nur was Schnelles. Also meilenweit von diesen Frauen weg…..vielleicht ein Grund, dass ich da nicht mehr davon lesen wollte….wir passen einfach nicht zusammen 😉
Die Kinder sind natürlich alle nur brav und adrett, super intelligent (gut, ausser dem immer brav, sind das meine auch :D). Natürlich haben diese „Überfrauen“ trotz der vielen Arbeiten, genug Zeit täglich stundenlang mit den Kindern zu spielen, viele gemeinsame tolle Unternehmungen zu machen usw.
Da fange ich schon an zu überlegen, wie das sich zeitlich so ausgehen kann. Mache ich alles richtig? Nein das sicher nicht. Und ja, ich gebe es zu….ich bin auch mal ganz froh, wenn der Kleine sich alleine beschäftigt oder sich mit Freunden trifft. Ich bin auch froh, wenn wir an einem Wochenende einfach nur daheim „rumlümmeln“ und nicht immer auf Events und Festen zu finden sind. Aber das mag ja jeder anders. Wir sind da wohl eher der gemütlichere, ruhigere Typus Mensch.

Jason&Phillip in Konstanz
Jason&Phillip in Konstanz

Nun noch zum Nähen oder DIY oder was auch immer noch die „Hobbys“ sind…manchmal sind diese Frauen ja auch sehr vielseitig. Aber meist drehte es sich doch viel ums Nähen. Was ja kein Wunder ist, weil ich dafür Inspirationen gesucht habe. Also so viel, wie die dann neben all dem obig angeführten Punkten noch am Tag genäht haben, ein Traum! Und natürlich klappte immer alles einwandfrei und jedes Stück war perfekt, kein Fehler, keine schiefe Naht…nichts….fast schon deprimierend, oder? wissenswertes_ueber_naehmaschinen
Und jetzt kommt der Punkt, wo ich mich wirklich frage, wie schaffen die das alles an einem Tag? Wenn sie nicht schlafen würden, dann könnten sie nicht alles so perfekt schaffen, also kann es das nicht sein….Haben die doch andere Uhren, mit mehr Stunden???? Warum gelingt ihnen immer alles auf Anhieb und wird jedes Teil so perfekt? Hmmmm, ich weiß nur, bei mir ist das nicht so. Bei mir gelingt nicht alles beim ersten Versuch, bei mir gibt es auch mal kleine Fehler, aber für mich ist es dann einfach „perfekt genug“.
Dann kommt noch der letzte Teil dazu: Sie haben natürlich immer perfekte Fotos. Wie könnte es auch anders sein?
Klar bemüht man sich, schöne Bilder zu zeigen. Natürlich lernt man mit der Zeit auch immer mehr, wie man am besten fotografiert usw. Aber es stört mich auch nicht, wenn mal ein Bild nicht so gut geworden ist, weil ich oder andere Blogger nur das Handy zur Hand haben, weil man vielleicht einfach noch nicht so gut mit der Kamera umgehen kann oder wie auch immer.
Zumindest haben diese perfekten Fotos es nicht geschafft, mich als Leser zu halten. Weil mir einfach das persönliche gefehlt hat. Weil es mir fehlt, dass ich mich damit identifizieren kann.
Ich bin eben nicht perfekt…keine perfekte Hausfrau, keine perfekte Mutter, keine perfekte Näherin….ich bin einfach nur ich und genau das möchte ich euch hier, auf meinem Blog auch zeigen. Und genau das liebe ich auch an vielen Blogs, die es nun zum Glück gibt. Diese Frauen, die zeigen, dass nicht immer alles reibungslos läuft, die, deren Kinder auch mal quängeln oder zickig sind…ja diese Blogs mag ich, weil sie so herrlich echt sind!
Und deshalb muss ich jetzt noch überlegen, wer morgen in meiner Blogvorstellung vorkommt. 😉